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Das perfekte E-Training

Das perfekte E-Training: Schnell, einfach und effizient – So geht's!

Liesa Wieruch
9. September 2021

Der Begriff E-Learning ist in aller Munde, doch was genau verbirgt sich hinter einem E-Training?  Wir klären was sich hinter dem neuen Lern-Format verbirgt, welche Vorteile es hat und wie es sich am effektivsten gestalten lässt. 

In Deutschland erhebt der bekannte mmb-Branchenmonitor Statistiken zu E-Learning. So ließ sich in den vergangenen zehn Jahren jedes Jahr eine Umsatzentwicklung verzeichnen, die andere Studien wie die von Statista oder der Brandon Hall Group untermauern. 

Der Begriff E-Training kommt in den Studien immer häufiger vor, erfreut sich im Vergleich zum E-Learning  jedoch noch nicht so starker Bekanntheit.

Die Lebensmittel Zeitung bietet kostenlose E-Trainings für den Lebensmitteleinzelhandel.

Im Folgenden wollen wir Ihnen den Begriff daher näher bringen und Möglichkeiten für den Einsatz in Ihrem Unternehmen aufzeigen. Lassen Sie uns direkt mit der Definition von E-Training beginnen.

Was ist E-Training?

Als E-Training bezeichnet man alle Trainingsprogramme und live-durchgeführten Trainings, die auf elektronischem Wege stattfinden. Üblicherweise über das Internet oder das firmeneigene Intranet.

Es kommen dabei Videos, Spiele, Quizze, Text, Audio, Bilder, Live-Interaktionen, Videochats und mehr zum Einsatz.

Während der Begriff E-Learning also für das computergestützte Lernen steht, versteht man unter dem Begriff E-Training das computergestützte Training.

Lernen und Training überschneiden sich natürlich in ein paar Bereichen, haben jedoch auch ihre eigenen Aspekte.

Eine Art der E-Trainings sind die Schulungsvideos.

Lernen ist ein Prozess, bei dem Information aufgenommen wird, um eine oder mehrere neue Fähigkeit zu erlernen. Wir gehen meist durch diesen Prozess mit dem Hintergedanken, ein Ziel zu erreichen, werden jedoch indirekt auch auf uns noch unbekannte Aufgaben vorbereitet.

Training fokussiert hingegen auf genau die Fähigkeiten, die wir jetzt benötigen. Es ist zum Beispiel der Prozess, den ein neuer Mitarbeiter*innen durchgeht, um sein Tagesgeschäft erledigen zu können. Oder er erfährt, wie spezifische Tools arbeiten, die Abteilungen zusammenarbeiten oder bestimmte Abläufe funktionieren.

Wozu wird es gebraucht?

E-Training, oder auch Online-Training, virtuelles Training oder Web-Based Training, wird zum Training von Mitarbeiter*innen benötigt.

Gerade durch das Coronavirus haben wir gemerkt, dass viele Trainings nicht mehr Face-to-Face stattfinden können. Wir benötigen Abstand, Gesundheitstests, Masken, eine gute Belüftung und selbst dann ist es nicht immer ratsam, Personen zu versammeln.

Die Alternative ist, den Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin vor einen Computer oder mobiles Geräte zu setzen, an dem er oder sie das Training durchlaufen kann.

Das perfekte Web-Based-Training – So machen Sie es richtig »

Dies kann auf dem Gerät passieren, welches eine Mitarbeiter*in bereits im Tagesgeschäft verwendet. Oder sie stellen gesondertes Equipment für E-Trainings zur Verfügung. Auf diesen ist dann beispielsweise nur das Training vorhanden und nichts kann die Mitarbeiter*in ablenken.

Ein E-Training wird außerdem benötigt, wenn Mitarbeiter*innen über mehrere Standorte hinweg trainiert werden sollen. Ein Training kann so zum Beispiel zeitgleich in Frankfurt und in München stattfinden. Anfahrtswege und -kosten fallen weg. Sie erhalten die Möglichkeit, Mitarbeiter weltweit effizient zu einem Zweck zusammenzubringen.

Für repetitive Mitarbeiterschulungen lohnen sich die Online-Trainings ebenfalls. Jede Mitarbeiter*in, der neu im Unternehmen anfängt, muss über den Betrieb eines bestimmten Tools Bescheid wissen? Kein Problem. Ein computergestütztes Training verhindert, dass jedes mal eine Person die neuen Mitarbeiter:innen trainieren muss. Stattdessen können alle die Simulation virtuell durchlaufen.

Mehr Know-How für Ihre Mitarbeiter*innen? Zeit für ein Schulungsvideo »

Hier können Sie sicher sein, dass Sie keine Inhalte vergessen. Ein Team, dass sich mit virtuellen Trainings auskennt, kann außerdem überprüfen, wie die Inhalte vermittelt werden. Für real stattfindende Trainings müssen Sie zunächst die Trainer*in trainieren (auf Soft-Skills und die zu vermittelnden Inhalte). Bei einem computergestützten Training müssen Sie dies nur einmal tun. Steht das Programm, ist es bereit für den mehrfachen Einsatz.

Welche Anwendungsfälle gibt es für ein E-Training?

Jetzt stellt sich die Frage, wie E-Trainings konkret aussehen oder ablaufen. Ein E-Training kann zum Beispiel eine dedizierte Intranetseite sein, auf der Sie mithilfe von Videos, Text und interaktiven Fragen Mitarbeiter*innen schulen.

Ein E-Training kann auch eine Online-Konferenz sein, in der Klassenräume für Gruppenarbeiten zur Verfügung gestellt werden oder der Vortragende etwas auf einem virtuellen Whiteboard zeigt.

Weiterhin können Unternehmen Augmented und Virtual Reality Technologien nutzen, um eine Fähigkeit zu vermitteln.

Konkret sieht das so aus, dass ein Mitarbeiter mit einem AR-Gerät vor einer Maschine steht. Auf dem Augmented Reality Device erhält er Anweisungen, welche Schritte er an der Maschine durchführen soll. Oder aber das Gerät ist mit dem Internet verbunden und eine reale Person coacht die Person durch das Training.

Ein anderer Anwendungsfall für E-Training ist ein Onboarding-Kurs für neue Mitarbeiter:innen. Die neuen Mitarbeiter:innen bekommen gezeigt, wie sie Stundenzettel ausfüllen, die internen Tools bedienen, ihren Urlaub beantragen sollen, ihr benötigtes Equipment bestellen und alles, was sonst noch zum Onboarding dazugehört.

Dies sind die neuen Trends im E-Training.

Im Folgenden gehen wir auf die vier aktuell größten Trends in der E-Training-Branche ein: Mobiles E-Training, Videobasierte Trainings, Big Data und Gamification.

Starten wir direkt mit den virtuellen Trainings auf mobilen Endgeräten.

Mobiles E-Training.

Smartphones werden immer leistungsstärker, hinzu kommen die Tablets. Mobile Endgeräte sind lange schon nicht mehr nur zur Kommunikation da. Das zeigt sich auch im Trainingsbereich: Mobile E-Trainings sind beliebt.

Diese Art von Trainings lohnen sich für Unternehmen, die Ihren Mitarbeitern Firmenhandys zur Verfügung stellen. Auf diesen lässt sich ein E-Training mit wenigen Mitteln ausrollen.

Mobile first! So optimieren Sie Ihre Videos für Smartphone und Co. »

Der Vorteil der mobilen Trainings ist, dass sie von überall und zu jeder Zeit durchgeführt werden können. Hat der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin zum Beispiel eine Wartezeit, die es zu überbrücken gilt, kann er ganz einfach eine Einheit des E-Trainings absolvieren.

Das Training auf dem Handy steigert das Engagement der Mitarbeiter:innen und die Abschlussrate. Man kann es schließlich auch auf der Terrasse in der Sonne absolvieren oder beim Laufen auf dem Laufband. Sie sind effizient, sparen den Mitarbeitern Zeit und immer präsent.

Wählen Sie für das E-Training eine App, können Sie den Teilnehmenden außerdem Benachrichtigungen senden. So bleiben diese am Ball und vergessen die noch zu absolvierende Schulung nicht.

Die Sprachen-App Duolingo begeistert User mit individuellen Push-Nachrichten.

Die Sprachen-App Duolingo setzt solche Push-Nachrichten bereits gezielt ein. User können auswählen, welche Benachrichtigungen sie erhalten wollen. Dabei ist auch der Ton wählbar. Sollen die Notifications zum Beispiel motivierend formuliert sein, passiv-aggressiv oder enttäuscht? Jeder kann wählen, welche Art der Benachrichtigung bei ihm am besten funktioniert.

Videobasierte Trainings.

Wer nicht gleich eine ganze App programmieren möchte, kauft sich eine Lösung ein, oder setzt auf einfachere Möglichkeiten des E-Trainings. Dazu gehört das Training mit Video.

Videobasierte Trainings sind ein Trend im E-Training, weil sie effektiv und einfach umzusetzen sind. Anbei sehen Sie zum Beispiel ein Training für die Reinigung einer Zapfstation:

So funktioniert die Reinigung des DraugtMaster M20.

Das Video trainiert Mitarbeiter zur richtigen Reinigung der Zapfstation. Der Vorteil von Videos ist, dass der User das Besprochene direkt sieht. Das Gesehene lässt sich dabei einfacher zu einem Gesamtbild zusammenfügen als beim Training über Text oder Bild. Der User kann außerdem auf Pause drücken, sich einzelne Stellen mehrmals anschauen oder die Ablaufgeschwindigkeit anpassen.

Personen mit einer schnellen Auffassungsgabe freuen sich, wenn sie die Ablaufgeschwindigkeit auf das 1,5- oder 2-fache erhöhen können. Sie benötigen so weniger Zeit für das Training, sind zufrieden und werden künftig mit mehr Motivation an weiteren Trainings teilnehmen.

Hier sehen Sie ein Onboarding Video der Station F!

Ein weiterer Vorteil von videobasierten Trainings ist, dass die Videos teils auch für andere Zwecke genutzt werden können. Ein allgemein gehaltenes Onboarding-Video, das das E-Training für neue Mitarbeiter einleitet kann so auch als Werbung im Recruiting genutzt werden.

Intelligentes Content Repurposing: So nutzen Sie Ihr Video vielfach »

Hilfestellungen zu Produkten, die sowohl für Mitarbeiter als auch Kunden wichtig sind, können Sie teils mit einem Video abfrühstücken. Das Video erscheint später auf Ihrer Q&A-Seite, Ihrer Videoplattform, in dem E-Training für Mitarbeiter, auf Social Media, und so weiter.

Als nächstes kommen wir von der intelligenten Nutzung Ihrer Videos zur intelligenten Nutzung Ihrer Daten:

Big Data & virtuelle Trainings.

Ein weiterer Trend neben den mobilen und videobasierten Trainings ist Big Data im E-Training-Bereich!

Mit Big Data Technologien können die E-Trainings besser personalisiert und strukturiert werden, plus der Erfolg lässt sich leichter messen. So können Trainier beispielsweise in Echtzeit Daten über Inhalte abrufen, die besonders schwer für Teilnehmer sind. In einer Fragerunde kann darauf eingegangen werden. Später lässt sich das Training für zukünftige Teilnehmer:innen anpassen.

Es lässt sich außerdem bestimmen, was eine ideale Dauer für das Training ist und wann die Teilnehmer ihre Konzentration und Motivation verlieren. Wir sehen in anonymisierten Daten, wann Mitarbeiter*innen das Training absolvieren und in welchen Intervallen.

Insgesamt helfen die Daten also dabei, das E-Training noch effektiver und passgenau zu gestalten.

Gamification in E-Trainings.

Der letzte Trend im Bereich E-Trainings ist der Gamification-Trend. Bei diesem geht es darum, spielerische Elemente wie Quizze, Wettbewerb, ein Punktesystem oder Belohnungen zu verwenden.

Gamify zeigt, Gamification wird bereits in den verschiedensten Bereichen eingesetzt.

Die spielerischen Elemente heben die Motivation der Teilnehmenden und regen zu mehr Engagement an. Gleichzeitig steigern die unterhaltsamen Trainingseinheiten die Gehirnaktivität. Das gelernte bleibt so leichter im Gedächtnis.

Wenn Sie sich jetzt an die Erstellung Ihres nächsten E-Trainings begeben möchten, haben wir hier noch fünf Tipps für den perfekten Start für Sie:

5 Tipps, damit ein E-Training gut aufgebaut ist und perfekt funktioniert.

Damit Sie bestens gerüstet für die Erstellung Ihres E-Trainings sind, hier unsere 5 Tipps für ein perfektes E-Training.

#1 So nutzen Sie ein virtuelles Whiteboard.

Wenn Sie etwas auf einem Whiteboard zeigen möchten, sollten Sie eine virtuelle Variante in Erwägung ziehen. Klar, Sie können auch Ihr physisches Whiteboard filmen. Das virtuelle hat jedoch den Vorteil, das die Inhalte leichter erkennbar für die Teilnehmer:innen sind.

Flipped Classroom zeigt, wie Sie ein Whiteboard bei Zoom nutzen können.

Die meisten Video-Chat-Anbieter halten eine Whiteboard-Funktion für Sie bereit. Wenn das Training also aktiv abgehalten wird – kein Problem.

Wenn Sie stattdessen ein Trainings-Video aufzeichnen möchten, können Sie ebenfalls auf eine der frei verfügbaren Whiteboard-Softwares zurückgreifen.

Mr. Cook’s Corner stellt drei der Whiteboard-Programme vor.

Sie sehen also, wenn eine Präsenzschulung aus vielen Whiteboard-Teilen besteht, können diese sehr einfach auch auf den virtuellen Raum übertragen werden.

#2 Einen Breakout Room aufsetzen.

Als nächstes empfehlen wir, einen Blick auf die Funktionalität “Breakout Room” zu werfen. Diese sind ebenfalls bei vielen Video-Chat-Anbietern verfügbar. So auch bei Microsoft Teams:

Hier sehen Sie, wie Sie einen Breakout Room in Microsoft Teams verwenden.

Mit Breakout Rooms lassen sich Gruppenaktivitäten während eines virtuellen Trainings leichter durchführen. Sie teilen die Teilnehmer des E-Trainings in verschiedene Räume ein und holen sie später wieder zusammen.

#3 Die Mitarbeiter:innen vor Ablenkungen schützen.

Bei den oben erwähnten Video-Chat-Trainings ist es einfach, den Mitarbeiter vor Ablenkung zu schützen. Es wird darauf bestanden, dass jede Teilnehmer:in seine Videoübertragung anhat. So kann niemand unbemerkt abschweifen oder andere Dinge erledigen. Bearbeitet die Mitarbeiter*in andere Dinge an seinem Computer, lässt sich dies leicht am Blick der Person erkennen. Hier sollte die Trainer*in eingreifen.

Eine andere Möglichkeit ist, dass sie das E-Training auf dedizierten Trainings-Rechnern anbieten. Diese liegen im Schulungsraum aus und enthalten außer dem Training keine anderen Ablenkungen. Oder aber Sie blenden eine Erinnerung ein, dass der/die Teilnehmer:in vorab Störfaktoren eliminieren soll. Ein witziger Video-Clip mit einer Aufforderung zum Aufräumen des Arbeitsplatzes oder dem Ausloggen aus Webseiten und Apps kann Wunder bewirken.

9 Tipps für die Verwendung von Gamification: Spielerisch zum Erfolg »

Weiterhin sollten Sie das Training unterhaltsam gestalten. Nutzen Sie zum Beispiel die erwähnten Gamification-Elemente, um den User bei Laune zu halten. So lässt sich dieser auch nicht so leicht ablenken.

#4 Schaffen Sie Arbeitsgemeinschaften für das E-Training.

Falls möglich, sollten Sie die Teilnehmer:innen als Paar oder Gruppen zusammenstellen. Sie können sich so untereinander motivieren, den Lernfortschritt kontrollieren und gegenseitig helfen.

Während einem Training können außerdem Pausen eingelegt werden, in denen die Gruppe zusammenkommen soll (z.B. per Breakout Room). Es wird virtuell eine gemeinschaftliche Pause simuliert, sodass jeder Gelegenheit hat, seine Meinung ungezwungen kundzutun und Fragen zu stellen.

#5 Gestalten Sie Ihr E-Training in einer Microlearning-Struktur.

Als letztes empfehlen wir, Ihr E-Training in Häppchen zu gliedern.

Ein Microlearning-Kurs ist so aufgebaut, dass Teilnehmer kleine Lerneinheiten durchlaufen. Lernergebnisse werden früh erreicht, der Teilnehmer benötigt eine kürzere Konzentrationsdauer.

Das ist Microlearning, gezeigt von Rued Riis.

In Kombination mit dem Trend der mobilen und Video-basierten E-Trainings, sind die Microlearnings besonders effektiv.

Überlegen Sie, ob Sie die Trainingsziele in kleinere Unterziele unterteilen können. Gliedern Sie die Inhalte anschließend in die Trainingseinheiten. So kann die Mitarbeiter*in sich schnell mal ein 4-Minuten Trainings-Video ansehen oder ein Trainings-Quiz auf seinem Mobilgerät durchlaufen.

Starten Sie durch mit Ihrem E-Training!

Jetzt liegt es an Ihnen. Wenn wir Ihnen bei der Produktion Ihres nächsten E-Trainings behilflich sein können, melden Sie sich gerne bei uns!

Schicken Sie uns hier eine Nachricht, gemeinsam entwickeln wir mit Ihnen die passenden Trainingsvideos! »

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Yannic Born
Video & E-Learning Beratung

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