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So gestalten Sie ein E-Learning Moodboard

E-Learning Design perfekt vorbereiten: So gestalten Sie ein Moodboard!

Franziska Helling
20. Juli 2020

Sie möchten einen E-Learning Kurs für Ihr Unternehmen erstellen lassen und haben schon genaue Vorstellungen wie dieser aussehen könnte? Wir zeigen Ihnen wie Sie Ihre Design-Ideen mithilfe eines Moodboards perfekt vorbereiten! 

Keine Lust zu lesen? Kein Problem! Lauschen Sie einfach unserem Blogcast:


 

Die Welt heute entwickelt sich mit zunehmender Geschwindigkeit immer weiter. Vor allem im Bereich Bildung und Weiterbildung, wird das Thema Digitalisierung immer relevanter. 

Mann-nutzt-fortgeschrittene-DigitalisierungFuturistisch: So könnte das Arbeiten der Zukunft einmal aussehen!

Egal ob in Hochschulen, in Unternehmen oder gar für den privaten Nutzen, E-Learning gewinnt immer mehr an Zuspruch.

Unternehmen nutzen E-Learning beispielsweise anstelle von Präsenzveranstaltungen zur Weiterbildung und Schulung Ihrer Mitarbeiter. 

Welche Elemente, Farben und Designs im E-Learning zu Tragen kommen sollen, sollte im Vorhinein festgelegt werden – gerade wenn es um CI-Farben, Logos geht oder spezielle Produkte nachgestellt werden sollen. 

In diesem Showreel zeigt Mynd viele verschiedene Mögliche Varianten und Stile von E-Learning Videos.

In den ersten Gesprächen mit Ihrer E-Learning Agentur wird deshalb die Frage nach dem gewünschten Design geklärt werden müssen.

Um Ihre Design Ideen zu sammeln und zu strukturieren, eignet sich ein Moodboard. Wir zeigen Ihnen was man darunter versteht und wie sie Ihres am besten anlegen.

Los geh'ts.

Was ist eigentlich ein Moodboard?

Ein Moodboard ist vergleichbar mit einem Storyboard, allerdings für das Design eines Projektes.

Es ist eine Art Collage, auf der Sie alle gewünschten Design Aspekte festhalten. Das Moodboard kann ein Zusammenstellung aus Bildern, Farben, Schriften oder auch Formen sein.

Sie eignen sich auch zur Vorbereitung von vielen anderen Designideen, wie zum Beispiel Filme, Fotoshootings oder Webseiten.

Mit Hilfe eines Moodboards können Sie Ihrem Gegenüber verdeutlichen, welche Stimmung Sie in Ihrem Video erzeugen wollen. Oder auf welche Farben Sie den Fokus legen möchten.

CAMERA CAVE erklärt hier den Nutzen von Moodboards und gibt einige Tipps.

Keine Sorge. Sie müssen kein Zeichenkünstler oder Design Experte sein, um ein Moodboard zu erstellen. Im folgenden Abschnitt erklären wir Ihnen, wie sich ein Moodboard zusammensetzt und worauf Sie dabei achten sollten.

Wie setzt sich ein Moodboard zusammen?

#1 Visualisieren Sie die Stimmung durch Bilder oder Fotos!

Mit Bildern oder Fotos können Sie auf Ihrem Moodboard zeigen, welche Stimmung Sie erzeugen wollen. Holen Sie sich dafür Inspirationen im Internet. Schauen Sie was Ihnen gefällt und sammeln Sie dies dann auf Ihrem Moodboard. Sollten Sie im Internet die für Sie passende Stimmung nicht finden können, können Sie natürlich auch selbst zur Kamera greifen.

Sie können mit Hilfe des Moodboards aber auch den Stil der Bilder bzw. Fotos im Vorhinein festlegen. Dabei ist wichtig zu klären, ob es reale Fotografien oder doch eher Stock-Bilder sein sollen. Vielleicht bevorzugen Sie aber auch einen animierten oder gezeichneten Stil.

Tipp:
Achten Sie darauf, nicht zu viele Stile zu durchmischen, da dies sehr schnell unprofessionell wirkt oder Ihr Gegenüber vom Inhalt ablenken kann.

#2 Veranschaulichen Sie den Inhalt durch Illustrationen.

Nehmen Sie auch Illustrationen und Grafiken mit in Ihr Moodboard auf. Hierbei gilt dasselbe wie zuvor bei den Bildern: Schauen Sie sich um und holen sich Inspiration. Geben Sie ein Beispiele und zeigen Sie was Ihnen gefällt.

Suchen Sie auch nach Symbolen, Strukturen oder Formen, die Sie für Ihr E-Learning Projekt nutzen können. Legen Sie sich hier auf max. 2-3 Formen fest. 

Tipp:
Nutzen Sie nur eine begrenzte Anzahl an Medien, wie z.B. eine Grafik. Zu viele verschiedene Arten könnten den Leser vom Inhalt ablenken. Getreu nach dem Motto – Keep it simple!

#3 Typografie hilft Ihnen sich auszudrücken.

Geben Sie auf dem Moodboard Schriftarten bzw. typografische Beispiele für Ihre Überschriften und Unterüberschriften an. Wählen sie hier zwischen 2 bis maximal 3 Schriftarten. 

Es lohnt sich, wenn Sie sich vorab ein wenig über Typografie informieren, denn die Schrift kann einen sehr großen Einfluss auf die Qualität Ihres Projektes haben.

Schon ein paar Grundkenntnisse reichen hier aus, um eine große Wirkung zu erzielen. Schauen Sie selbst:

GCFLearnFree.org zeigt hier welche großen Auswirkungen kleine Änderungen in der Typografie, bewirken können. 

Merke:
Überlegen Sie sich welche Schriftart am besten zu Ihrem Unternehmen und zu Ihrem Thema passt. Verzichten Sie beispielsweise auf eine verspielte und verschnörkelte Schrift bei seriösen Themen!

#4 Weisen Sie dem Benutzer durch Bedienelemente den Weg.

Sollten Sie an ein Projekt denken, bei dem der Nutzer interaktiv mitwirken soll, müssen Sie natürlich auch Bedienelemente integrieren.

Auch hierzu sollten Sie sich im Voraus Gedanken machen. Geben Sie Beispiele für die Form von klickbaren Buttons an. Kombinieren Sie Formen und Schriften, sodass der Gesamteindruck harmonisch bleibt.

#5 Verleihen Sie dem Moodboard die richtige Farbe!

Als nächstes legen Sie die Farben fest. Machen Sie hierbei deutlich, ob Sie eher gedeckte, pastellige Farben oder strahlende, knallige Farben nutzen möchten.

Sie sollten sich auf eine Hauptfarbe festlegen und 2-3 Nebenfarben dazu wählen.

Sollten Sie in Ihrem Unternehmen bereits CI-Farben nutzen, eignen sich diese gut, um bei den Lesern bzw. den Nutzern den Wiedererkennungswert des Unternehmens zu erhöhen.

Kleiner Auffrischungskurs in Farbenlehre gefällig? GCFLearnFree.org zeigt wies geht!

Tipp:
Beschränken Sie die Auswahl der Farben und bleiben Sie dabei. Denn zu viele Farbschemata bringen Unruhe in Ihr Moodboard und damit auch in Ihr E-Learning Video. 

#6 Die Anordnung ist das A und O!

Für die optimale Gestaltung eines Moodboards sollten Sie sich überlegen, welche Bereiche Ihnen besonders wichtig sind bzw., welche Bereiche Sie hervorheben möchten. Stellen Sie diese mit Hilfe der richtigen Anordnung in den Vordergrund.

Dies gelingt Ihnen, indem Sie die wichtigen Bereiche z.B. größer darstellen, als die für Sie weniger wichtigen Bereiche. Variieren Sie hierbei die Größen und staffeln Sie diese ruhig in mehr als zwei Größen/Wichtigkeitsgraden. 

Eine weitere Möglichkeit besteht darin eine hierarchische Anordnung vorzunehmen. Dabei wird der wichtigste Bereich nach oben gesetzt und dann gestaffelt nach unten mit sinkender Wichtigkeit. Natürlich ist es auch möglich diese beiden Anordnungen zu kombinieren.

Durch die Anordnung, wird dem Betrachter des Moodboards bereits auf den ersten Blick deutlich, was Ihnen wichtig ist. Dies vereinfacht den Gestaltungsprozess um ein Vielfaches.

Merke:
Sie sollen keine fertige Design Vorlage vorlegen. Das Moodboard soll Ihnen vielmehr dabei Helfen, Ihre Ideen und Vorstellungen zu veranschaulichen. Sodass Sie am Ende des Projekts, das für Sie best mögliche Ergebnis erhalten!

Im nächsten Abschnitt geben wir Ihnen noch 3 Tools an die Hand, mit den Ihnen die Erstellung Ihres Moodboards gelingt:

Mit diesen 3 Tools gestalten Sie Ihr Moodboard!

Es gibt natürlich unendlich viele Tools die man zur Erstellung von Moodboards nutzen kann. Als erstes fallen einem da natürlich Design Tools wie Adobe Illustrator oder InDesign ein. Diese Tools sind allerdings in den meisten Fällen mit Abonnements und einem gewissen Know-How verbunden.

Aus diesem Grund haben wir 3 Alternativen für Sie herausgesucht, mit denen Ihnen die Erstellung eines Moodboards ganz leicht von der Hand geht:

#1 Microsoft Power Point.

Power Point ist eines der wohl bekanntesten Tools von Microsoft und ist zur Erstellung von Präsentationen gedacht. Allerdings lässt sich Power Point auch sehr gut als Design Tool nutzen. 

Der Vorteil hierbei ist, dass sowohl viele Unternehmen, als auch viele Privatpersonen bereits Power Point nutzen und somit keine Anschaffungskosten hätten.

Hinzu kommt, dass viele ebenso bereits Grundlegende Erfahrungen mit diesem Tool haben dürften und sich somit nicht erst viel mit dem Tool beschäftigen müssten, um es nutzen zu können.

Christina O zeigt hier in knapp 9 Minuten, wie man mit Hilfe von Power Point ein Moodboard erstellen kann.

#2 Canva.

Auch die Grafikdesign-Plattform Canva eignet sich sehr gut zur Erstellung eines Moodboards. Hier haben Nutzer die Möglichkeit visuellen Content für ihre Sozialen Netzwerk Kanäle zu erstellen oder ähnlich wie bei Power Point, eine Präsentation zu erstellen.

Der Vorteil dieses Tools ist, dass es bereits viele Vorlagen und Inspirationen bereithält.

Ein weiterer Pluspunkt ist die sehr intuitive und einfache Benutzeroberfläche. Aber das Beste an Canva ist: Es ist komplett kostenlos!

Sie wollen ein Moodboard mit Canva erstellen? Holly Homebody zeigt Ihnen wie es geht!

#3 Adobe Photoshop.

Dieses Tool darf hier natürlich nicht fehlen – Photoshop von Adobe. Das wohl bekannteste Fotobearbeitungsprogramm eignet sich ebenfalls sehr gut für die Erstellung von Moodboards.

Zwar ist für die Nutzung dieses Tools ein gewisses Know-How von Nöten, allerdings bietet Photoshop seinem Nutzer unschlagbar viele verschiedene Facetten und Möglichkeiten.

Photoshop als Vollversion ist mittlerweile nur noch als Abonnement erhältlich und daher hauptsächlich für die Nutzer interessant und relevant, welche dieses Tool bereits für andere Bereiche nutzen.

Robin Schneider erklärt hier auf dem Kanal von Zoe Hong wie man mit Photoshop Moodboards erstellt.

Eine gute Alternative ist in diesem Fall noch Photoshop Elements. Dabei handelt es sich um eine kleinere Version von Photoshop, mit weniger Funktionen. Für die Erstellung eines Moodboards ist sie absolut ausreichend.

Das Tool ist gegen die einmalige Zahlung des Kaufpreises (abhängig von Erscheinungsjahr und Version) erhältlich.

Legen Sie los und starten Sie Ihr E-Learning Projekt!

Worauf warten Sie noch? Starten Sie jetzt Ihr eigenes E-Learning Projekt und bereiten Ihr perfektes E-Learning Design vor! Hier haben wir nochmal alle wichtigen Punkte für Sie zusammengefasst, die Sie bei der Erstellung Ihres Moodboards beachten sollten:

  1. Visualisieren Sie die Stimmung durch Bilder oder Fotos!
  2. Veranschaulichen Sie den Inhalt durch Illustrationen.
  3. Typografie hilft Ihnen sich auszudrücken.
  4. Weisen Sie dem Benutzer den Weg durch Bedienelemente.
  5. Verleihen Sie dem Moodboard die richtige Farbe.
  6. Die richtige Anordnung ist das A und O!

Zu guter Letzt wählen Sie noch das für Sie passende Tool und schon kann es losgehen! Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Visualisieren und Planen!

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Lisa Sehner
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