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Marketing | 10 Minuten Lesezeit

7 Kanäle, auf denen Sie Ihr Video veröffentlichen können, sobald es fertig ist.

Autor Liesa Wieruch

25. September 2023

Ihr Video ist endlich fertig und nun möchten Sie es optimal platzieren? Wir zeigen Ihnen, auf welcher Plattform und in welcher Version Sie es hochladen sollten und wie Sie es in E-Mails und Co. einbinden. Lesen Sie jetzt die besten Tipps zur Video-Platzierung in 2023.

Es gibt viele Möglichkeiten Ihr Video an Ihre Zielgruppe auszuspielen. Fangen wir doch mal ganz basic bei dem eigenen Online-Auftritt an: Der Unternehmenswebsite.

#1 Ihr Video auf Ihrer Website.

Als erste Anlaufstelle für Ihr Video denken Sie sicher an Ihre Website. Nichts liegt näher!

Ganz gleich, ob es sich um die Erläuterung von Dienstleistungen oder Produkten, die Vorstellung einer neuen Produkteinführung oder Partnerschaft oder die Verbreitung PR-relevanter Inhalte handelt, Videos werten Ihre Webseite nicht nur optisch auf, sondern haben zudem Auswirkungen auf die Suchmaschinenoptimierung und Kundenbindung.

Videos sind visuell sehr ansprechend und können die Aufmerksamkeit des Publikums besser fesseln als reiner Text. So können Sie in kurzer Zeit viele Informationen vermitteln und helfen den Besucher:innen, Ihr Angebot schnell zu verstehen und besser zu behalten.

Ihre Website wird zudem zum multisensorischen Erlebnis, das Ihren Nutzer:innen im Gedächtnis bleibt: Laut einer Umfrage von Adobe sind Videos die Art von Content, die am besten erinnert wird. Im Schnitt behalten Menschen eine (Werbe-)Nachricht zu 95 %, wenn sie sie im Rahmen eines Videos aufnehmen, jedoch nur zu 10 %, wenn sie sie in reiner Textform konsumieren.


Erklärvideos sorgen auf Ihrer Webseite dafür, dass Kunden bis zu 95 % mehr Informationen behalten als nach einer Textbeschreibung.

Engagement und Bindung.

Auf Ihrer Website kann das außerdem dazu führen, dass sich die Verweildauer der User:innen verlängert. Doch nicht nur das: Suchmaschinen bevorzugen in der Regel diejenigen Webseiten, die der Nutzerschaft vielfältige Contenarten zeigen.

Kombiniert mit der längeren Verweildauer dürfte Ihr Video das SEO-Ranking Ihrer Webseite deutlich aufwerten. Doch wo sollten Sie das Video für die maximale Wirkung platzieren?

Auf Ihrer Homepage/Startseite.

Vorbei sind die Zeiten, in denen Marken auf Internetseiten lediglich mit ihrem Logo vorgestellt wurden. Indem Sie ein Video an auffälliger Stelle auf Ihrer Startseite (zum Beispiel im Banner oder als zentrales Content-Element) platzieren, können Sie die Aufmerksamkeit der Besucher:innen sofort binden und ihnen zugleich einen prägnanten Überblick über Ihr Angebot geben. Das ist besonders effektiv, wenn es darum geht, die wichtigsten Dienstleistungen oder Produkte zu erklären.

Auf eigenen Landingpages/Salesfunnels.

Für wichtige Ereignisse, Produkteinführungen oder Partnerschaften können Sie spezielle Landingpages erstellen. Betten Sie auf diesen Seiten relevante Videos ein, um umfassende Informationen bereitzustellen und die Conversion Rate zu erhöhen.

Auf Ihrer „Über uns“-Seite.

Ein Video auf der Seite "Über uns" kann Ihre Marke vermenschlichen und den Nutzer:innen helfen, eine emotionale Bindung zur Geschichte, den Werten und dem Team Ihres Unternehmens herzustellen.

Auf Unterseiten, die Produkte und Leistungen vorstellen.

Betten Sie Videos auf bestimmten Produkt- oder Serviceseiten ein, um deren Eigenschaften, Vorteile und Anwendungsfälle vorzustellen – und letztlich deren Verkauf zu fördern.

Erfolgreiche Produktvideos: wir erklären, wie’s geht »

Auf Ihrem Blog.

Unternehmensblogs dienen häufig dazu, Nutzer:innen über Neuigkeiten, Trends und Grundlagen zu informieren, interne Verlinkungen zu optimieren und einen Expertenstatus zu etablieren. Binden Sie Videos in solche Beiträge ein, um schriftliche Inhalte zu ergänzen. Dies kann die Gesamtqualität des Beitrags und Ihr SEO-Ranking verbessern, indem verschiedene Lerntypen angesprochen werden.

#2 Ihre E-Mails & Newsletter.

E-Mail-Marketing sollte bereits zu Ihren Kern-Marketingmaßnahmen gehören. Geben Sie Ihrem Konzept einen Boost, indem Sie Videos in Ihre E-Mails einbinden. Allein die Öffnungsrate soll sich durch die Verwendung von Videos im 90 % verbessern, die Click-Through-Rate um 65 %. Innerhalb Ihrer E-Mail-Kampagnen können Sie Ihr Video auf die folgenden Arten einbetten:

In Ihrem Newsletter.

Haben Sie ein spannendes Werbevideo erstellt? Glückwunsch!

Schon hat Ihr Team ein Stück Content für den nächsten Newsletter. Videos sind besonders „teilbar“, das heißt, dass dieser Inhalt von den Empfänger:innen Ihres Newsletters idealerweise noch weiter verbreitet wird. Saisonale Kampagnen, Rabattaktionen, neue Leistungen und Partnerschaften haben Sie Ihrem Netzwerk so im Handumdrehen erklärt.

In Ihrer Opt-in-Mail.

Auf Ihrer „Über uns“-Seite gibt es bereits ein Erklärvideo – ab in die Opt-in-E-Mail! Indem Sie im Rahmen einer Bestätigungsmail Ihre Leistung, Ihr Produkt oder Ihr Team erneut kurz vorstellen, festigen Sie in den Köpfen Ihrer Abonnent:innen das Bild Ihres Unternehmens nachhaltig.

In Ihrer Signatur.

Sofern Sie in Ihrer E-Mail-Signatur bereits auf Ihre Webseite, Social-Media-Kanäle und/oder Ihren Unternehmensblog verlinken, sollten Sie in Erwägung ziehen, auch Ihr neuestes Video unterzubringen. Regelmäßige Updates der Signatur halten die Aufmerksamkeit bei Empfänger:innen Ihrer E-Mails höher.

#3 YouTube.

Nach Google ist YouTube die weltweit größte Suchmaschine – und das, obwohl sie ausschließlich Videocontent durchsucht.

Vor allem funktioniert YouTube aber auch als Video-Hosting-Plattform, deren Inhalte sich in vielen Content-Management-Systemen, Newslettern und Online-Marketing-Tools zuverlässig einbinden lassen. Neben YouTube eignen sich auch Seiten wie Vimeo, Imgur, Wistia und Dailymotion zum Hosting Ihrer Videos.

Welche Plattform sollte mein Video hosten? Erfahren Sie hier mehr»

#4 Ihre Social-Media-Kanäle.

„Content is king“, und wo trifft das mehr zu, als auf Social Media? Spätestens seit der Herrschaft von tiktok & Co. ist klar, dass knackige Videos unsere Aufmerksamkeit und unser Konsumverhalten deutlich stärker beeinflussen als statische Inhalte.

Gerade deswegen kann es sich lohnen, eine zentrale Videoplattform für längere Versionen zu wählen und die Inhalte in kürzeren Formaten für andere Netzwerke zu recyceln. Folgende Plattformen können Sie dafür in Betracht ziehen:

Diese Videos funktionieren in den sozialen Netzwerken»

Was es für ein gelungenes Social Media Video braucht, lernen Sie bei Visme.

TikTok.

Der Kurzvideo-Gigant dominiert seit einigen Jahren den Bewegtbild-Content. Mit über einer Milliarde aktiven Usern ist Wachstum quasi vorprogrammiert. Allerdings beschränkt sich die Zielgruppe primär auf Millennials und die Gen Z, und trendige Audio-Vorlagen und Filter passen nicht zu jedem Unternehmen. Wer jedoch mit Kreativität und Witz an die Sache herangeht, dürfte auch hier eine passende Nische finden.

Ein Investment lohnt sich: Laut Hubspot genießt Short-Form-Video-Content den höchsten ROI und das vergleichsweise größte Wachstum.

Facebook & Instagram/Meta.

Wenn wir von Social Media sprechen, dürfen diese zwei Plattformen des Meta-Konzerns definitiv nicht fehlen. Dass beide Plattformen, besonders aber die frühere Fotosharing-App, in ihren Algorithmen Videocontent bevorzugen, ist längst kein Geheimnis mehr. Während auf Facebook auch externe Links (z.B. zu YouTube-Videos) gepostet werden können, funktioniert Instagram nur mit nativem Content. Das hindert viele Creator:innen aber nicht daran, ihre Inhalte beispielsweise von TikTok zu importieren. Nach wie vor erreichen Marken hier ihr etabliertes Netzwerk sowie neue, potenziell interessierte Nutzer:innen.

Gerade, wer ein wenig Marketingbudget in die Hand nimmt, kann hier mit dynamischen Inhalten große Erfolge erzielen. Darüber hinaus gewinnen auf Facebook Gruppen wieder größere Bedeutung, deren Aufmerksamkeit sich mit Videocontent entsprechend fesseln lässt.

Twitter/X.

Ganz gleich, wie es in Zukunft mit dem von Elon Musk umgetauften Netzwerk weitergeht: Twitter/X ist (noch) ein Hub für sozialen Diskurs, Memes und Popkultur. Videos werden auch hier idealerweise nativ gehostet oder im gekürzten gif-Format eingespeist.

Bitte kurz und knackig: das Format Video-Teaser erklärt»

LinkedIn.

Wenngleich kein klassisches soziales Netzwerk, so spielt LinkedIn gerade im hart umkämpften B2B-Bereich eine große Rolle. Gerade das Thema Expertenstatus steht hier im Fokus, während Unternehmen, Investor:innen und Entrepreneur:innen um die Aufmerksamkeit ihrer Branchen buhlen.

Auch hier favorisiert der Algorithmus seit geraumer Zeit nativ gehostete Videoformate. Mögliche Partner:innen, Mitarbeiter:innen oder Kund:innen können zudem via LinkedIn Groups erschlossen werden. Da Geschäftsbeziehungen im Vordergrund stehen, sollte ein auf LinkedIn zugeschnittenes Video weniger die Werbebotschaft als den Nutzen für die Community betonen.

Welches Videoformat Sie für welche Plattform wählen sollten, haben wir bereits auf unserem Blog zusammengefasst»

Analytics.

Auf den meisten Plattformen und sozialen Netzwerken lässt sich nachverfolgen, welche Nutzer:innen wie mit Ihren Inhalten interagieren. Hier können Sie wertvolle Einsichten zu den Arten von Videocontent gewinnen, die Sie in Zukunft priorisieren sollten. Auf einigen Plattformen müssen Sie dafür zunächst auf ein Business-Konto umsteigen, sofern das noch nicht geschehen ist. Für fortgeschrittene Marketing-Profis lässt sich so auch ein effizientes A/B-Testing für Werbekampagnen durchführen.

#5 Ihre Online-Marketingmaßnahmen & Werbeanzeigen.

Die Ausgaben für Werbeanzeigen im Internet hängen stark mit der Bewertung der eigenen Webseite und Inhalte zusammen. Wer also regelmäßig Videocontent einbindet, bereitet sich bestmöglich auf eine gute Bewertung und somit auf eine faire Preiseinstufung vor – ganz gleich, ob in den sozialen Netzwerken oder auf der eigenen Website. Zudem gilt für dynamische Anzeigeninhalte natürlich die gleiche Maxime wie für sonstigen Videocontent: Nutzer:innen verarbeiten mehr Informationen in kürzerer Zeit, und das auch noch langfristiger. Bereiten Sie Ihr Video daher unbedingt für die Nutzung im Rahmen Ihrer Online-Marketingmaßnahmen auf.

Werben muss nicht teuer sein: Erfahren Sie im mynd-Blog, wie Sie kostengünstig Ihr Video bewerben »

Ein weiteres Plus: Videos werden doppelt so häufig geteilt wie statische Inhalte. Trifft Ihre Videoanzeige also einen Nerv, dürfen Sie durchaus damit rechnen, dass ein Teil Ihres Publikums die Anzeige selbstständig weiterleitet.

#6 Auf den Lieblingsseiten Ihrer Community (Yelp, TripAdvisor, Reddit).

Content mag vielleicht König sein, aber Ihre Kund:innen geben immer noch den Ton an. Wofür interessiert sich eigentlich Ihre Zielgruppe? Wo netzwerken potenzielle Käufer:innen? Auf Portalen wie Yelp, TripAdvisor und Reddit können sich Ihre Inhalte als ebenso nützlich erweisen wie auf Instagram & Co. Auch hier lassen sich Werbeanzeigen schalten, und strategisch platzierter Videocontent kann neue Reichweite und Publikum erwirken.


Zielgruppengerechte Ansprache: Mit personalisierten, auf Ihre Community zugeschnittenen Videos können Sie auf Seiten wie Yep, TripAdvisor oder Reddit neue Reichweite erschließen.

#7 Newsseiten & Medium.

Wer eine Expert:innenposition etablieren möchte, sollte neben dem eigenen Unternehmensblog auch in Newsportalen, Podcasts, Businessmagazinen und Meinungsportalen wie Medium vertreten sein. Ganz gleich, wie textlastig Beiträge dort in der Regel ausfallen: Wenn Sie Ihre Ausführungen durch Videocontent ergänzen können, sollten Sie diese Chance stets nutzen. Bewegtbilder können auch hier helfen, aus einem regelmäßigen Publikum Kundschaft zu machen – und durch mehr Reichweite auch neue Nutzer:innen zu erschließen.

Gerade längere Videos unterstützen hier, Ihren Expertenstatus aufzubauen. Ob Webinare, Erklärvideos oder Mitschnitte von Podcastepisoden: Alles rund ums Wissen und tiefgreifende Informationen kann hier in voller Länge platziert werden, denn genau dafür befinden sich die User:innen auf der Plattform. So werden aus Views schnell qualifizierte Leads.


Sales ankurbeln: Wie Videos Ihr Produkt und Ihre Dienstleistung attraktiver machen können.

Fazit: Festigen Sie die Position Ihrer Marke mit Videos.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Bereitstellung von Videoinhalten auf Websites, auf denen die Community Ihres Unternehmens aktiv ist, wertvolle Informationen bereitstellen und die Position Ihrer Marke innerhalb der Community festigen kann. Videos bieten eine dynamische Möglichkeit, zu kommunizieren, zu informieren und zu interagieren, was zu einer lebendigeren und aktiveren Community rund um Ihr Unternehmen führt.

Berücksichtigen Sie bei der Auswahl passender Plattformen die Vorlieben und Verhaltensweisen Ihrer Zielgruppe, die Art der von Ihnen erstellten Inhalte und Ihre allgemeine Marketingstrategie. Denken Sie daran, dass Einheitlichkeit, Optimierung und Interaktion mit Ihrem Publikum Schlüsselfaktoren sind, um einen hohen ROI und eine erfolgreiche Lead-Generierung durch Videoinhalte zu erreichen.

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