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mynd republica 2019

Wir waren auf der re:publica 2019 – Unsere Top 3 für Video, TV & Film

Aileen Barz
10. Mai 2019

Die Digitalkonferenz fand vom 6. bis 8. Mai in Berlin statt und beschäftigt sich mit Trends, Herausforderungen und neue Technologien in der digitalen Gesellschaft. Wir waren dort und auf der Suche nach spannenden Projekten in der Video- und Filmindustrie.

Wir stellen vor: Die re:publica 2019.

Schon 2007 gestartet, ging die Konferenz dieses Jahr mit der #rp19 vom 6. bis 8. Mai in die 13. Runde. Hier trifft sich die Medienbranche in Berlin und beschäftigt sich mit aktuellen Themen, Kontroversen und Trends rund um das Thema Digitalisierung und Web 2.0.

Das besondere der re:publica ist, dass verschiedene Akteure aus den Medien, der Kultur, der Politik und der Wirtschaft zusammenkommen, um zu reden, zu diskutieren und zu debattieren. Beim diesjährigen Thema tl;dr, die Abkürzung für "too long, didn't read", wurde sich dem Ausführlichen in einer Welt von Kurzweiligkeit gewidmet – allen voran dem kritischen Umgang mit der Digitalisierung von morgen.

Es gehe um die "Demokratisierung des Digitalen" – Bundespräsident Steinmeier eröffnete die rp19.

Denn in Zeiten von Reizüberflutung, Überinformation und Fake News wird die Welt immer komplexer und die Sehnsucht nach Einfachheit und Kurzem größer. Für Medienschaffende ist das eine Herausforderung. An drei Tagen traf sich also die digitale Gesellschaft, um genau hinzuschauen und über eine nachhaltige Digitalität nachzudenken. 

Besonders medien- und netzpolitische Fragen zur Digitalisierung für die verschiedensten Bereiche wurden thematisiert – es ging um Big Data, Künstliche Intelligenz, Datenschutz, um Nachhaltigkeit, um den gesellschaftlichen Auftrag, um Demokratie, Diversität und Inkludierung.

Neben der Media Convention waren auch Fachkonferenzen, Tincon und das Netzfest Teil der rp19.

Für tausende Besucher war die rp19 prall gefüllt mit ungefähr 600 Keynotes, Workshops, Panels und Best-Practice-Präsentationen. Fachkonferenzen erlaubten es, zu einem spezifischen Thema in Bezug auf die Digitalisierung dessen in die Tiefe zu gehen.

Vor allem bei der Media Convention Berlin, einer der führenden Medienkongresse Europas, die gleichzeitig im Rahmen einer Kooperation mit der re:publica stattfand, wurden Markttrends und die Technik der Zukunft zum Gegenstand vieler Sessions. 

Vor allem das MediaTech Hub Potsdam bringt spannende Projekte hervor, welche wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

Unsere Top 3-Entdeckungen auf der rp19.

#1 Volumetric Capture – Die Zukunft von Virtual Reality.

Virtual Reality (zu deutsch: Virtuelle Realität, kurz: VR) ist schon seit 2016 als Trend der Zukunft deklariert worden. In einem unserer Blogbeiträge erfahren Sie mehr zum Thema Virtual Reality.

Virtual Reality:

Virtual Reality ist eine komplexe Technik, mit der computergeschaffene, virtuelle Räume konstruiert werden, die es Nutzern erlaubt, mittels einer VR-Brille viel tiefer in eine virtuell erstellte Welt einzutauchen.

Auch wenn der Durchbruch dieser Technik in den Haushalten Deutschlands noch auf sich warten lässt, ist VR vor allem in Nischen wie dem Gaming und in der Industrie & Wissenschaft fest etabliert. Auch die Filmbranche, die Eventbranche und das Bildungswesen experimentieren mit Virtual Reality.

Was Virtual Reality alles möglich macht – hier am Beispiel HTC Vive und SteamVR.

Auch auf der re:publica fanden sich zahlreiche Aussteller, die Virtual-Reality-Brillen in ihren Stand integrierten. Zum Beispiel war auch der öffentlich-rechtliche Sender WDR mit einer VR-Bar und 360-Grad-VR am Start.

Die Technik hinter Virtual Reality hat einen schon langen Weg hinter sich – aber auch noch vor sich. Besonders die Erstellung dreidimensionalen Content erfordert neue Technologien.

Bisher werden meist mit hochpreisigen, speziellen Equipment 360-Grad-Videos als Basis erstellt, die alle Richtungen einer Szenerie erfassen. Die Aufnahmen werden dann aufwendig in der Postproduktion zu einer Gesamtansicht zusammengefügt, ergeben aber dennoch eine gewisse Flächigkeit. 

Eine innovative Lösung bietet Volucap – ein Volumetric Capture Studio auf dem Gelände des Filmstudios Babelsberg. Es ist damit ein Studio von nur einer Hand voll und bringt damit Hoffnung für einen internationalen Aufschwung der deutschen Filmbranche. 

Es wird weiter geforscht – Einblicke in das Volucap in Babelsberg.

Im Volucap sind 32 HighTech-Kameras in einer großen "Kapsel" mit flexibler Licht-Rotunde installiert und nehmen in einer Minute 2 TB Videodaten auf und rechnen diese anschließend zusammen.

Volumetric Capture:

Volumetric Capture ermöglicht eine komplett dreidimensionale Darstellung und Begehbarkeit durch den Zuschauer aus jeder Perspektive und damit noch mehr Interaktion. 

Volumetrische Aufzeichnungen machen es möglich, Menschen besonders detailreich und interaktiv abzubilden – und authentisch erlebbar zu machen. Das Videomaterial muss dabei nicht mehr in der Postproduktion zusammengeschnitten werden und kann direkt in die Szene eingebunden werden. 

Noch reicht die Qualität nicht für die große Filmindustrie, setzt aber Maßstäbe für den Film von morgen.

Volumetric Capture bringt völlig neue Perspektiven für die Entwicklung des Storytelling. Der Betrachter wird Teil des Geschehens in der VR-Welt und kann sich komplett frei in ihr bewegen und mit der Personen interagieren.

Wir empfehlen folgende Keynote zum Thema Volumetric Films und Storytelling:

Die UFA realisierte bereits einen "begehbaren Film" und gibt Einblicke zu Volumetric Film. 

#2 Innovative Audiotranskription – Multicast Media.

Viele Marketer kennen es: Wird ein Video auf die Website, einer Landingpage oder einen Blog eingebettet, ist die Metabeschreibung essentiell, um mit dem Video bei einer konkreten Suchanfrage auffindbar zu sein. Suchmaschinen können noch keine Video-Inhalte lesen.

Das gleiche kann sich auch auf die eigentliche Videoproduktion übertragen. Speziell für Nachrichten und Reportagen muss oft langwierig und aufwendig in Datendanken gesucht werden.

Multicast Media hat es sich zur Aufgabe gemacht, mittels Künstlicher Intelligenz und intelligentem Speech-to-Text die Arbeit in der Video- und Filmindustrie effizienter zu gestalten.

Künstliche Intelligenz:

Unter Künstlicher Intelligenz (kurz: KI, auch Artificial Intelligence, kurz: AI) versteht man "intelligente" Computersysteme, die Aufgaben menschenähnlich lösen. Maschinen sollen in der Lage sein, wie das menschliche Gehirn zu lernen, zu urteilen und Probleme zu lösen (sog. Machine Learning).

Innerhalb einer einzigen Anwendung werden Videodaten mittels intelligenter Spracherkennung transkribiert und automatisch getaggt. Dadurch werden Sequenzen sofort auffindbar. Aber auch bei der Bearbeitung wird durch textbased KI Cutting im Audio der transkribierte Text direkt aktualisiert. Per Sprach-Synchronisation kann dieser Text auch wieder in Audio z.B. in einer anderen Sprache ausgeliefert werden.

Die Technologie bietet neue, effizientere Wege in der Video- und Filmproduktion und bietet noch weit mehr Features. Mehr Informationen erhalten Sie direkt auf www.multicast-media.com.

#3 Multi-Plattform-Distribution – dwerft. 

Wie bei der Wertschöpfungskette eines Produkts hat auch die Bewegtbildproduktion viele verschiedene Stationen im Erstellungsprozess eines Films. Oft werden verschiedenste Programme und Tools genutzt, die innerhalb der kompletten Produktion nicht ineinandergreifen. Das Ergebnis sind zerstückelte Projektabläufe und eine komplizierte Zusammenarbeit.

Das Forschungsbüro dwerft arbeitet hierfür an einer Datenbank, die eine verlustfreie Speicherung und intelligente Verbindung von Metadaten unterstützt (sog. Linked Media Data Cloud, kurz: LMDC).

Das Prinzip hinter Linked Production Data.

KI, VR & Co – Die Zukunft von Video.

Wenn wir eines auf der re:publica 2019 gesehen haben, dann, wie neue Technologien auf dem Vormarsch sind und jede Branche verändern werden. Auch die Filmindustrie – schnell und ungefragt.

Umso wichtiger ist für uns als Videoproduktionsunternehmen die Auseinandersetzung mit aktuellen und zukunftsweisenden Trends und Forschungen. Noch ist das zweidimensionale Video das Medium für viele Einsatzgebiete, sowie auch die Kombinationen aus 2D und 3D, Animation und Realfilm und interaktive Videos.

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