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Mitarbeiterbeziehung trotz Home Office staerken

Mitarbeiterbeziehung trotz Home Office stärken? Mit Video! – So geht's

Liesa Huppertz
14. Mai 2020

Video als Kommunikationsmittel ist genau das richtige Tool, um ein Gefühl von Nähe zu erzeugen und die Mitarbeitermotivation zu fördern. Lesen Sie in diesem Artikel, wie Sie den Teamzusammenhalt und die Motivation des Einzelnen neu anfachen!

Keine Lust zu lesen? Kein Problem. Hören Sie einfach unseren Blogcast:

 

Viele Unternehmen arbeiten derzeit aus dem Homeoffice. Wie schafft man es, dass die Mitarbeiter dabei weiterhin motiviert bleiben und das Zusammengehörigkeitsgefühl nicht verloren geht?

Mit Video.

Keine Sorge, wir zeigen Ihnen wie es geht.

CEO Rodney McMullen dankt den Mitarbeitern der Kroger-Supermarktkette.

Die Supermarktkette Kroger sendet zum Beispiel wöchentlich neue Botschaften an Mitarbeiter und Kunden, um diesen zu danken und sie zu motivieren.

Video eignet sich hervorragend, um eine persönliche Verbindung zwischen Sender und Empfänger herzustellen.

In diesem Artikel gehen wir darauf ein, wie Mitarbeitermotivation eigentlich funktioniert, auf was Sie achten müssen und welche Methoden erfolgreich sind. Kann man Mitarbeitermotivation zum Beispiel kaufen?

Im nächsten Abschnitt kommen dann die Videos ins Spiel. Wir zeigen, wie Sie dieses Tool erfolgreich für Ihre Ziele einsetzen.

Lassen Sie uns also direkt in das Thema der Mitarbeitermotivation einsteigen.

So funktioniert Mitarbeitermotivation.

Wenn wir von Motivation sprechen, meinen wir in der Regel die innere Kraft, die uns zu einem bestimmten Verhalten antreibt und steuert.

Bei der Mitarbeitermotivation beeinflusst eine Führungskraft, oder das Unternehmen selbst, einen Mitarbeiter so, dass dieser sein Leistungsverhalten und die Leistungsergebnisse beibehält oder ändert.

Dabei gibt es drei Ebenen, die Einfluss auf den Mitarbeiter ausüben:

  1. Psychisches Umfeld auf der Arbeit: Klima, Führungsstil, Zusammenarbeit mit den Kollegen und im Team etc.
  2. Materielle und immaterielle Faktoren: Lohn, Entwicklungschancen, Arbeitsplatzbedingungen, etc.
  3. Privates Umfeld: Work-Life-Balance, Familie, Freunde, Freizeit etc.

Die Art der Motivation wird außerdem in extrinsische und intrinsische Motivation unterteilt. Wir erklären im Folgenden kurz den Unterschied.

Extrinsische Motivation.

Eine extrinsische Motivation kommt von außen. Diese kann sowohl positiv als auch negativ sein.

Zum Beispiel möchten Sie einen Mitarbeiter zu Höchstleistungen motivieren mit einer Bonuszahlung zum Ende des Jahres. Eventuell steht auch eine Beförderung bevor.

Eine negative extrinsische Motivation ist es, mit einer negativen Konsequenz zu drohen. Beispielsweise geben Sie dem Mitarbeiter zu verstehen, dass er ab sofort jeden Tag pünktlich im Büro sein muss, oder es folgt eine offizielle Abmahnung.

Zum Fachwirt erklärt den Unterschied zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation in der Unternehmensführung.

Während bei der extrinsischen Motivation ein externer Faktor den Mitarbeiter antreibt, ist es bei der intrinsischen die Handlung an sich.

Intrinsische Motivation.

Intrinsische Motivation ist, wenn die Handlung dem Mitarbeiter Freude bereitet.

Es stellt für ihn zum Beispiel eine Herausforderung dar, die machbar ist und an der er wachsen möchte. Oder die Tätigkeit an sich macht ihm einfach Spaß.

Er führt die Handlung also aus, weil er es tun möchte, und nicht weil er es tun muss, damit XY (z.B. der Bonus) passiert. 

Können Sie Mitarbeitermotivation kaufen?

Mitarbeiter mit einem höheren Gehalt oder einer Bonuszahlung zu besseren Leistungen anzutreiben gehört zu der extrinsischen Motivation.

Die Antwort auf die Frage ist: Ja, Sie können Mitarbeitermotivation kaufen. 

Es wird nur schwierig, diese auch langfristig aufrecht zu erhalten.

Wenn Sie zum Beispiel zu wenig Gehalt zahlen, kann das einen Mitarbeiter demotivieren. Daher folgt vielleicht die Schlussfolgerung, dass mehr Geld auch mehr Motivation bedeuten muss.

Bei einem höheren Gehalt ist der Mitarbeiter tatsächlich zunächst motivierter.

Mit der Zeit gewöhnt sich der Mensch aber an den Geldbetrag und ist auf der Suche nach neuen Belohnungen.

Bernd Geropp, ehemaliger CEO eines Start-ups, gibt Tipps für eine nachhaltige Mitarbeitermotivation.

Auch bei der jährlichen Bonuszahlung sieht es mit einer langfristigen Mitarbeitermotivation schlecht aus.

Hier geben Sie dem Mitarbeiter zusätzlich zu verstehen, dass Sie denken, er erbringt nicht seine volle Leistung.

Sie enthalten diesem einen Anteil seines Gehalts vor. Wenn er gewisse Ziele erreicht hat, bekommt er den Rest. Auf Seiten der Führungskräfte ist der Bonus als On-Top-Auszahlung gemeint. Jeder bekommt sein Gehalt voll und die, die noch ein bisschen extra leisten, werden auch dafür belohnt.

Auf Seiten der Mitarbeiter löst dies jedoch Misstrauen aus. Sie unterstellen diesen, dass sie noch mehr arbeiten könnten, wenn sie nur wollten. Auf lange Art ist das keine vertrauensvolle Zusammenarbeit und demotiviert.

Extrinsische oder intrinsische Motivation, welche benötigen Sie?

Extrinsische Motivation gibt Mitarbeitern einen Fokus. Diese arbeiten auf eine bestimmte Belohnung hin oder möchten eine Strafe vermeiden.

Die Motivation wirkt allerdings nur solange, wie die Belohnung oder die Vermeidung einer Strafe dem Mitarbeiter wichtig ist.

Sinnvoll ist diese Art von Motivation für Routineaufgaben, Aufgaben bei denen ein eindeutiges Ziel und die einzelnen Arbeitsschritte zur Erreichung klar vorgegeben sind. Diese Art von Aufgaben erfordern wenig Nachdenken oder Kreativität.

Tipp:
Für Routinetätigkeiten wie zum Beispiel die Fließbandarbeit eignet sich extrinsische Motivation hervorragend.

Wenn Ihnen Kreativität und Mitdenken wichtig sind, sollten Sie hingegen auf intrinsische Motivation setzen. Eine Belohnung oder Bestrafung baut einen Druck bei dem Mitarbeiter auf. Dieser führt dazu, dass sich die Person nur auf das Ziel konzentriert und unterdrückt dessen Kreativität.

Doch wie motivieren Sie jemanden intrinsisch?

Zitat:
„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.”
Antoine de Saint-Exupéry

An erster Stelle der intrinsischen Motivation steht der Sinn hinter der Arbeit. Mitarbeiter möchten mit ihrer Arbeit etwas unterstützen, das über ihren Eigennutz hinausgeht.

Glauben Ihre Angestellten an Ihr Produkt / Ihren Service/ Ihre Marke? Was wollen Sie mit Ihrem Unternehmen erreichen und wie können Menschen ein Teil davon sein?

Die zwei anderen intrinsischen Motivationsfaktoren sind das Streben nach eigenem Wachstum und der Wunsch nach Freiraum.

Ersteres bedeutet, dass der Mitarbeiter mit seinen Aufgaben wachsen möchten. Stellen Sie Ihn vor neue Herausforderungen. Helfen Sie ihm dabei, sich auf seinem Karriereweg nach vorne zu bewegen. Lassen sie ihn zum Beispiel eine Fortbildung oder die Teilnahme an einer Konferenz aussuchen.

Zweiteres bedeutet, dass die Person gerne so selbstständig wie möglich arbeitet. Indem Sie die Arbeitsschritte nicht überdefinieren, sondern Handlungsfreiraum lassen, können Sie Mitarbeiter ungemein motivieren.

Tipp:
Geben Sie ein Ziel vor, und nicht den Weg dorthin. So motivieren Sie, indem Sie Freiraum für Kreativität und Mitdenken schenken.

Zum Schluss jetzt noch die drei Arten, wie Sie Mitarbeitermotivation sofort zerstören.

Diese sind Micromanaging, zu geringe Bezahlung und Kritik in der Anwesenheit von anderen.

Wenn Sie micromanagen, geben Sie ungern die Kontrolle ab. Sie möchten überall entscheiden und tun sich schwer damit, etwas zu delegieren. Das wirkt sich negativ auf die Mitarbeitermotivation aus. Versuchen Sie stattdessen loszulassen und den Mitarbeitern Vertrauen entgegen zu bringen.

Bei einer als zu gering wahrgenommenen Bezahlung ersticken Sie ebenfalls die Motivation im Keim. Das Gefühl der inadäquaten Bezahlung kann daher rühren, dass andere in ähnlichen Positionen mehr verdienen. Oder, dass die Führungsebene gefühlt zu viel verdient, während alle anderen leer ausgehen. Es geht also nicht nur um die Bezahlung des einzelnen, sondern um eine faire Gehaltsstruktur im ganzen Unternehmen.

Kritik in der Anwesenheit von anderen wirkt ebenfalls negativ auf die Arbeitsmoral. Ziehen Sie den Mitarbeiter stattdessen auf die Seite. Erklären Sie sachlich und an konkreten Beispielen worum es geht. Bleiben Sie respektvoll und geben Sie Verbesserungsvorschläge.

Das Thema Mitarbeitermotivation ist riesig.

Jetzt, da wir über die wichtigsten Faktoren gesprochen haben, kommen wir zu den Videos, und wie diese Sie bei Ihren Zielen unterstützen können.

An dieser Stelle kommen Videos ins Spiel.

Gerade in der aktuellen Zeit ist es wichtig, dass Mitarbeiter den Sinn und das Ziel ihrer Arbeit nicht aus den Augen verlieren.

Mit Videos können Sie die gesamte Belegschaft über Updates auf dem laufenden halten und an gemeinsame Ziele und Absichten erinnern.

Video Updates und Ankündigungen.

Mit regelmäßigen Video-Updates geben Sie Ihren Mitarbeitern eine Vision.

Diese wissen anschließend worauf sie hinarbeiten und gehen motivierter an die Arbeit. Gerade in einer Krise wird viel mehr Eigenleistung von Mitarbeitern abverlangt. Sie müssen also die intrinsische Motivation in diesen entfachen.

Harvard Business Review fand heraus, dass nur 40% der Mitarbeiter wussten, was die kurz- und langfristigen Ziele ihres Unternehmens sind.

Die Videos müssen nicht einmal aufwändig produziert sein - im Gegenteil. Ein kurzes Update im Selfie-Modus wirkt freier, wie eine Face-To-Face-Kommunikation.

Sehen Sie Ihre Mitarbeiter außerdem als Kunden.

Welche Strategien nutzen Sie, um Öffnungsraten und Click-Through-Raten in Ihrem Newsletter zu steigern?

Thomas Kleitz präsentiert vier Aufhänger für engagierende Betreffzeilen.

Wenden Sie ähnliche Strategien in den Update-Emails an. Statten Sie die E-Mail mit einer Betreffzeile aus, die neugierig macht, einen Nutzen für die Person hat oder Ergebnisse des Unternehmens präsentiert.

Fügen Sie das Wort “Video” im Betreff ein, damit sofort klar ist, was in der E-Mail enthalten ist. Davon abgesehen kreieren Sie interessante Aufrufe um das Wort herum. Zum Beispiel:

  • 5 Dinge, die Sie über Kurzarbeit wissen sollten.
  • Wie wir letzten Monat XY als Kunden gewinnen konnten.
  • Unser Fokus, um die Krise zu überstehen.

Machen Sie es nicht zur Pflicht, dass die Videos angesehen werden müssen. Gestalten Sie diese stattdessen so interessant, dass die Mitarbeiter freiwillig auf den Link klicken.

Eventuell fällt es Ihnen sogar leichter von einer Betreffzeile, also einem interessanten Thema, auszugehen und dazu das kurze Video zu drehen.

So bleiben Sie auf dem Punkt und engagieren Ihre Mitarbeiter.

Livestreams und Video-Chats.

Auch Livestreams und Video-Chats können für Nähe und eine bessere Mitarbeiterkommunikation sorgen - sowohl von Chef zu Mitarbeiter als auch untereinander.

Achten Sie dabei darauf, dass die Meetings auch wirklich für alle Beteiligten wichtig und notwendig sind. Vermeiden Sie lange, unstrukturierte Calls ohne Ergebnisse.

Kurze, regelmäßige Calls sind ein Weg, das Team motiviert zu halten - Kellogg School of Management.

Wenn es nichts wichtiges für die Allgemeinheit zu besprechen gibt, können Sie auch ein 10-Minuten Kaffee-Frühstück Montagmorgens anordnen. Jeder sieht sich, es kann Small Talk ausgetauscht und gemeinsam in die Woche gestartet werden.

Gleichzeitig ist der Video-Chat jedoch wie vorab angekündigt zeitlich begrenzt, damit nicht zu viel Arbeitszeit verloren geht.

Erklärvideos.

Bei der Zusammenarbeit wird außerdem Nähe benötigt, um Aufgaben zu erklären.

Da Sie aktuell nicht im gleichen Büro neben der Person stehen können, bietet Video die nächstbeste Option.

Nehmen Sie einfach Ihren Bildschirm auf, während Sie die einzelnen Schritte erklären.

Keep Productive stellt das Bildschirmaufnahme-Tool Loom vor.

Die Software Loom kann das zum Beispiel. Hier können Sie sich selbst und den Bildschirm gleichzeitig aufzeichnen. Im Anschluss erhalten Sie einen Link, den Sie mit den entsprechenden Personen teilen können.

Denken Sie daran, die Videos vor unbefugten Zugriffen mit einem Passwort, IP-basiertem Zugriff oder ähnlichen Maßnahmen zu schützen.

Was Sie auch im Blick behalten sollten: Micromanagen Sie nicht! Wie zuvor besprochen senkt das die Motivation der Mitarbeiter.

Sehen Sie die Bildschirmaufnahmen als Hilfestellungen, nicht als Kontrollmechanismus.

Wenn es um Routineaufgaben geht, die nur genauso durchgeführt werden sollen, bieten sich diese Art von Videos natürlich hervorragend an.

Mitarbeiter auch während der Krise motiviert halten.

Mitarbeiter motivieren Sie je nach Tätigkeitsbereich mit extrinsischer Motivation, intrinsischer Motivation oder einem Mix von beiden.

Generell sollten Sie Ihre Mitarbeiter der Position entsprechend fair bezahlen.

Bei Routineaufgaben kann eine Bonuszahlung für den nötigen Fokus sorgen und motivieren.

Wenn Sie Wert auf Mitdenken und Kreativität legen, können Sie diese durch Weiterbildungen und dem Schaffen von Freiräumen steigern. Helfen Sie dem Mitarbeiter dabei, besser zu werden und lassen Sie ihm den nötigen Raum zur Entfaltung.

Zum Schluss sollten Sie sich fragen, was das Ziel ihres Unternehmens ist und warum es sich für jemand lohnt, Sie dabei zu unterstützen.

Mit Videos können Sie genau diese Ziele Stück für Stück vermitteln und dem Mitarbeiter nahe bringen.

Außerdem liefern Video-Updates wichtig Informationen über den aktuellen Stand und die Lage des Unternehmens.

Während einer Krise ist es wichtig, die Kommunikation so gut und transparent wie möglich zu gestalten. Informierte Mitarbeiter, die das Gefühl haben, alle an einem Strang zu ziehen, gehen mit einer höheren Motivation an die Arbeit.

Ein Gefühl von Nähe, für einen besseren Zusammenhalt, schaffen Sie durch regelmäßige, kurze Video-Calls. So haben alle das Gefühl sich gegenüber zu sitzen und eine Chance, ihre Meinungen kundzutun.

Schaffen Sie außerdem eine offizielle Lösung für Bildschirmaufzeichnungen und Mitschnitte, damit sich Mitarbeiter untereinander Aufgaben zeigen und erklären können. Schicken Sie ein Video herum, das zeigt, wie das Aufnahmetool funktioniert und Datenschutz gerecht bedient werden soll.

Dies ist natürlich nur ein kleiner Einblick in die Möglichkeiten der internen Kommunikation mit Video.

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