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E-Learning | 12 Minuten Lesezeit

E-Learnings für Ihr Unternehmen? So überzeugen Sie die Chefetage.

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Autor Niklas von Nathusius

09. Juni 2022

Wie überzeugen Sie die Chefetage von E-Learnings? Lesen Sie 12 Tipps, wie Sie die Diskussion über E-Learning in Ihrem Unternehmen angehen können.

Inhaltsverzeichnis: Schnell zu den passenden Argumenten:

#1 Der Kostenvergleich zwischen E-Learning und Präsenzschulung.

#2 Ein Unternehmen ist nur so gut wie seine Mitarbeiter:innen.

#3 E-Learning: Schulungen im Home Office ermöglichen.

#4 Klären Sie die Chefetage über E-Learnings auf.

#5 Die Fear-of-missing-out (FOMO) verwenden.

#6 Bessere Lernerfolgskontrolle dank E-Learning.

#7 Die Auswirkungen des E-Learnings auf die Unternehmensziele messen.

#8 Mitarbeiter:innen in verschiedenen Sprachen erreichen.

#9 E-Learnings sind langfristig und mehrfach nutzbar.

#10 Zeit- und ortsunabhängig Lernen.

#11 Ein E-Learning kann auf unterschiedliche Lernlevel angepasst werden.

#12 Lernen im eigenen Tempo.

Sie benötigen E-Learnings in Ihrem Unternehmen und sind bereits davon überzeugt, dass diese beim Lernen der Zukunft unverzichtbar sind. Jetzt gilt es nur noch, die Vorgesetzten abzuholen.

Lesen Sie, wie Sie die Chefetage von E-Learnings überzeugen können und, worin die Vorteile dieser Art des Lernens liegen.


So könnte Ihr nächstes E-Learning aussehen!

Worum genau geht es bei den E-Learnings? Als E-Learning wird das computergestützte Lernen bezeichnet. Also jede Art von Schulung oder Training, bei der oder dem digitale Mittel zum Einsatz kommen. Das kann zum Beispiel ein Web Based Training oder videobasiertes Lernen sein.

Lesen Sie im Folgenden, warum sich der Einsatz von E-Learning rentiert und, wie Sie auch die Vorgesetzten mit an Board holen. Beginnen wir mit einer Gegenüberstellung von E-Learning und Präsenzschulung.

#1 Der Kostenvergleich zwischen E-Learning und Präsenzschulung.

Ein sehr häufiger Grund, weshalb Unternehmen sich für E-Learnings entscheiden, sind die Kostenersparnisse. So können im Vergleich zu einer Präsenzschulung zum Beispiel Reisekosten gespart werden, das Honor für die Vortragenden fällt weg und auch eine Raummiete ist für virtuelle Schulungen nicht nötig.

IBM konnte um die 200 Millionen US-Dollar einsparen mit einem Wechsel zu E-Learnings. Bei Dow Chemicals waren es 34 Millionen US-Dollar, indem sie die Trainerkosten von 95$ auf 11$ pro Lernenden senken konnten.

Wie würde die Kostenersparnis für Ihr Unternehmen aussehen?

Nichts überzeugt so schnell und gut wie eine fundierte Kostengegenüberstellung. Prüfen Sie daher, wie viel die letzten Präsenzschulungen gekostet haben. Was wurde für Getränke und Mahlzeiten ausgegeben? Wie sieht es mit Kursunterlagen oder der Vorbereitungszeit für die Kurse aus? Welches Honorar erhalten die Vortragenden?

Füllen Sie zwei Spalten aus: die Kosten der ersten Durchführung und die Kosten für jede weitere Durchführung. articulate machen es in diesem Beispiel vor:

Kosten der Präsenzschulung
Kosten der Präsenzschulung

Hier sehen Sie eine Kostenaufstellung für einen Präsenzkurs von 40 Teilnehmern. (Quelle: articulate)

Wie Sie sehen, bleiben alle Kosten, außer der Vorbereitungszeit, gleich für jede weitere Durchführung. Genau hier liegt ein großer Vorteil der E-Learnings. Argumentieren Sie vor der Chefetage, welche Vorteile der Online-Kurs sowohl kurz- als auch langfristig mit sich bringt!

Kosten eines E-Learnings
E-Learning Kosten

Das sind die Kosten für den Online-Kurs. (Quelle: ariculate)

Auch verlorene Umsätze, die durch eine Reisezeit entstehen, könnten Sie mit einbringen. Wenn jemand aufgrund der An- und Abreise nicht Arbeiten kann. Stellen Sie realistische Kosten für beide Varianten auf. Falls Sie vorhaben, den Online-Kurs von einer Agentur entwickeln zu lassen, kann diese Sie mit Preisbeispielen unterstützen.

Als nächstes geht es um die Ausbildung der Mitarbeiter:innen:

#2 Ein Unternehmen ist nur so gut wie seine Mitarbeiter:innen.

Der Erfolg eines Unternehmens steht und fällt mit der Expertise und der Motivation der Mitarbeiter:innen! Erstes sollte durch Schulungen unterstützt werden. Und, Mitarbeiter:innen lieben E-Learning:

Führen Sie bei Gelegenheit eine anonyme Umfrage in Ihrem Unternehmen durch. Wie stehen die Mitarbeiter:innen E-Learning gegenüber? Das Verlangen nach mehr Online-Kursen und Schulungsmöglichkeiten können Sie in Ihre Argumentation mit der Chefetage einfliessen lassen!


E-Learning per Video – So revolutionieren Sie das Lernen in Ihrem Betrieb.

Zusätzlich ist ein wichtiges Argument: Motivierte Personen arbeiten besser. Sammeln Sie Argumente, wie ein E-Learning, die Mitarbeitermotivation steigern würde.

#3 E-Learning: Schulungen im Home Office ermöglichen.

Ein weiterer Pluspunkt von E-Learning ist, dass Sie den Kurs im Home Office stattfinden lassen können. Das ermöglicht eine kontinuierliche Schulung der Mitarbeitenden, auch während einer Pandemie.

Sie sind flexibel darin, wer wann an einem Kurs teilnimmt. Je nachdem für welche Art von Online-Kurs Sie sich entscheiden, können die Inhalte zu jeder Zeit selbstbestimmt, remote abgearbeitet werden. Gemeinsame Live-Sessions ermöglichen die Klärung von Fragen und bringen die Kursteilnehmer:innen zusammen.


Videobasiertes Lernen zählt als die No.1 im E-Learning.

Überlegen Sie, wie E-Learning am besten zu Ihrem Unternehmen passen würde. Wären es Schulungen im Home Office, Online-Kurse am Arbeitsplatz oder eine Mischung aus Präsenzschulung und E-Learning? Malen Sie ein klares Bild, damit sich die Chefetage vorstellen kann, was möglich ist.

#4 Klären Sie die Chefetage über E-Learnings auf.

Jede gute Diskussion und Argumentation sollte auf einem gleichen Wissensstand beruhen. Abneigung gegenüber Änderungen kann auch daher rühren, dass Personen nicht aufgeklärt sind. Wissen alle Beteiligten bereits, welche Möglichkeiten E-Learning bietet? Wie könnte ein Online-Kurs aufgebaut sein? Was ist zum Beispiel der Unterschied zwischen einem Web Based Training und videobasiertem Lenen?


Stellen Sie sich die Frage: Was ist E-Learning? (Quelle: keeunit)

Halten Sie eine Präsentation, in der Sie alle wichtigen Grundlagen zu E-Learning vermitteln. Hier können Sie auch Statistiken zum deutschen Markt einfließen lassen: Welche Unternehmen profitieren bereits von E-Learning?

#5 Die Fear-of-missing-out (FOMO) verwenden.

Analysieren Sie Ihren Wettbewerb! Welche Unternehmen setzen E-Learning, Online-Kurse und Co. bereits ein? Wenn keine öffentlichen Case Studies und Infos zu internen Abläufen zu finden sind, wie sieht es mit Schulungen für Kunden und Partner aus?

Ermöglichen sie zum Beispiel Videobasiertes Lernen auf der Webseite? Gibt es eine Q&A-Sektion mit kurzen Erklärvideos? Werden Produkte durch Videos erklärt oder werden Online-Kurse angeboten?

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Ein Argument für E-Learning in Ihrem Unternehmen könnte nämlich sein, mit der Zeit zu gehen. Sie wollen sich schließlich kein Geschäft entgehen lassen und Ihre Kunden, sowie Mitarbeiter:innen weiter zufrieden stellen.

#6 Bessere Lernerfolgskontrolle dank E-Learning.

Jetzt geht es darum, den Lernerfolg mittels E-Learning festzustellen. Das funktioniert über die elektronische Datensammlung viel einfacher, als mit einer Präsenzschulung.

In einem E-Learning können Sie Tests, Quizze und Prüfungen durchführen. Auch der Lernerfolg bei Übungsaufgaben kann getrackt werden.

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Es können bei einem digitalen Kurs sowohl Vorgesetzte, als auch Mitarbeiter:innen ihren Erfolg messen. Vorgesetzte haben so die Möglichkeit, Personen gezielt zu unterstützen und auszubilden. Mitarbeiter:innen sehen auf der Plattform ihre Fortschritte. Das E-Learning wird so nicht als überflüssig wahrgenommen, sondern gerne weiter abgearbeitet.

#7 Die Auswirkungen des E-Learnings auf die Unternehmensziele messen.

Neben dem Lernerfolg können Sie auch den Gesamterfolg des E-Learnings messen. Demonstrieren Sie den Mehrwert eines digitalen Kurses dadurch, wie er sich positiv auf die Unternehmensziele auswirkt.

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Zunächst gilt es, die Geschäftsziele aufzulisten. Unterziele für bestimmte Abteilungen und Bereiche können ebenfalls aufgeführt werden. Welche Probleme können über ein E-Learning gelöst werden? Welche Fähigkeiten fehlen den Mitarbeiter:innen, wo gibt es Verbesserungspotenzial?

In Prozent könnten Sie so zum Beispiel messen die:

  • Kostensenkung.

  • Umsatzsteigerung.

  • Rendite des Online-Kurses.

  • Zeitersparnis bei Arbeitsaufgaben und Prozessen.

  • Verringerung der Fehlerquote in einem bestimmten Bereich.

  • Verbesserung der Arbeitsergebnisse.


Messen Sie diese Werte bevor Mitarbeiter:innen den Kurs absolvieren. Anschließend führen Sie eine Erhebung nach dem Kurs durch und nach ein paar Monaten noch einmal.

Um für die Erstellung eines Kurses zu argumentieren, könnten Sie ebenfalls auf Erfolgsgeschichten und Statistiken anderer Unternehmen zurückgreifen. Wie sahen die Auswirkungen auf die Unternehmensziele aus?

#8 Mitarbeiter:innen in verschiedenen Sprachen erreichen.

Ein weiterer Vorteil von E-Learnings ist, dass Sie Mitarbeiter:innen in verschiedenen Sprachen erreichen können. Wenn das für Ihr Unternehmen relevant ist, oder relevant werden könnte, sollte diese Argument in Ihrer Überlegung nicht fehlen.

9 Tipps für Gamification im E-Learning: Spielerisch zum Erfolg! »

Digitale Kurse lassen sich mit wenigen Mitteln auf mehrere Sprachen anpassen. Sie haben die Möglichkeit, Sprecherstimmen zu verwenden, Untertitel zu ergänzen oder auf eine digitale Stimme zu setzen. In diesem Projekt haben wir zum Beispiel die Sprecherstimme je Sprache ausgetauscht:


Kurzweilig und effektiv: Unser E-Learning für die Bayer AG in 29 Sprachen.

Die Vortragende arbeitet mit universell verständlichen Gesten und Mimiken und es werden Symbole eingeblendet. Das wichtige in diesem E-Learning ist die Stimme im Hintergrund, die nachträglich ergänzt werden kann.

Ein einmal erstelltes E-Learning kann auch später noch für ein anderen Standort angepasst werden.

#9 E-Learnings sind langfristig und mehrfach nutzbar.

E-Learnings sind nämlich langfristig und mehrfach nutzbar. Die Kostenersparnis haben wir bereits im ersten Abschnitt des Artikels gesehen. Einmal erstellt, können Sie ein E-Learning wieder und wieder verwenden. Es lässt sich außerdem leicht skalieren. Während an einer Präsenzschulung nur beispielsweise 30 Teilnehmer:innen anwesend sein können, haben Sie die Möglichkeit, ein E-Learning auf Ihr gesamtes Unternehmen auszurollen.

Aus Präsenzschulungen E-Learning-Kurse entwickeln: So geht's! »

Lerninhalte und Ziele ändern sich natürlich über die Zeit. Ein E-Learning muss wie jede andere Schulung auch, von Zeit zu Zeit aktualisiert werden. Der Vorteil der digitalen Kurse ist: dass dies besonders einfach ablaufen kann.

In einem Learning Management System (LMS) zum Beispiel, können Sie Lerninhalte erstellen, verwalten und ausrollen. Hier können Lernvorgänge vereinfacht und gegebenenfalls automatisiert werden.


Learning Insights erklären das Learning Management System.

LMS-Anbieter sind unter anderem:


Ein weiteres Argument, das für E-Learning spricht, ist das zeit- und ortsunabhängige Lernen.

#10 Zeit- und ortsunabhängiges Lernen.

Gerade in der heutigen, schnelllebigen und digitalen Zeit wird es immer wichtiger, von überall aus und zu jeder Zeit lernen zu können. Ein mobiles Training oder E-Learning in kleinen Häppchen macht dies möglich.


Micro Learning – Mit E-Learning-Häppchen zum Erfolg!

Was wäre, wenn Mitarbeiter jeden Tag eine kurze Einheit von 15 Minuten absolvieren? Das würde die Angst vor Schulungen nehmen und zur kontinuierlichen Verbesserung anregen.

Bei einem E-Learning ist es außerdem egal, in welchem Land und in welcher Zeitzone sich die Teilnehmer:innen befinden. Es ist ganz nach den eigenen Präferenzen und Möglichkeiten durchführbar.

#11 Ein E-Learning kann auf unterschiedliche Lernlevel angepasst werden.

Mit einem E-Learning werden Sie außerdem jedem und jeder Mitarbeiter:in gerecht. Sie können verschiedene Lerntypen ansprechen, in der Art wie Sie die Inhalte darstellen und aufbereiten.

E-Learning-Methoden: Diese Lern-Arten gibt es! »

Beispielsweise manche lernen lieber über Audio-Inhalte wie einen Podcast, andere bevorzugen visuelle Reize und können sich besser auf ein Video konzentrieren.

Ihnen ist es zusätzlich möglich, den Wissensstand in einem Quiz abzufragen. Anschließend wird automatisch bestimmt, welche Module die Person lernen soll. So wird sichergestellt, dass sich niemand langweilt aber auch nicht überfordert ist.

#12 Lernen im eigenen Tempo.

Was den Mitarbeitern auch gefallen wird: Ein digitaler Kurs ermöglicht das Lernen im eigenen Lerntempo. Einheiten können so oft wiederholt werden, wie nötig. Sie bleiben so langfristig im Gedächtnis und können zu jeder Zeit nachgeschlagen werden.

Es entfällt der Druck, während einer Präsenzschulung besonders performen zu müssen. Stattdessen verfolgt jede:r Teilnehmer:in ihre oder seine eigenen Lernziele mit dem E-Learning. Denn, was soll schlussendlich mit der Schulung erreicht werden? Sie möchten Ihre Unternehmensziele verwirklichen, gleichzeitig aber auch Ihre Mitarbeiter:innen zufrieden stellen.

Fazit: E-Learnings für Ihr Unternehmen? So überzeugen Sie die Chefetage.

Es gibt verschiedene Wege und Möglichkeiten, die Chefetage von einem E-Learning zu überzeugen. Besonders gut kommen messbare Ziele, Zahlen und Fakten an. Eine Kostenübersicht, was das E-Learning in der Erstellung und im Einsatz kosten würde, sollte auf jeden Fall vorkommen. Ein Vergleich mit den Kosten einer Präsenzschulung kann auch nicht schaden.

Anschließend folgen die Auswirkungen des E-Learnings auf konkrete Unternehmensziele.

Beginnen Sie Ihre Diskussion mit einem einfachen Überblick, was E-Learning eigentlich ist, und welche Möglichkeiten es bietet.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Einführung von E-Learning in Ihrem Unternehmen! Schreiben Sie uns unverbindlich an »


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